Rovinj entdecken

Urlaub in Istrien

 

Rovinj ist eine mittlere Kleinstadt an der Westküste Istriens. Istrien wiederum ist eine Halbinsel im Nordwesten Kroatiens, die im Westen an die Adria und im Norden an Slowenien grenzt. Der Tourismus hat dort eine lange Tradition. Schon die Römer wussten die Thermalbäder zu schätzen. Der erste Boom setzte jedoch im 19. Jahrhundert ein.
Die Küstenorte Istriens wurden damals ein beliebtes Ferienziel unzähliger gekrönter Häupter. Einer der bekanntesten Gäste dürfte wohl Sissi gewesen sein, die österreichische Kaiserin, die sich auf der Halbinsel eine Villa erbauen ließ.

Auch in Rovinj lässt sich die Jahrhunderte alte Geschichte erkennen, vor allem in der an einem Hügel erbauten Altstadt mit ihren schmalen, verwinkelten Gassen. Im 5. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt, wurde Rovinj von verschiedenen Herrschern besetzt. Es gehörte zu Byzanz, dann kamen die Langobarden, die Franken, die Venezier und danach die Habsburger. Alle diese Machthaber haben ihre Spuren hinterlassen. Wer durch die Altstadt wandelt, findet Gebäude aus der Renaissance, aus dem Barock, dem Neoklassizismus und auch noch welche aus dem Mittelalter.



Ein besonderes Erlebnis dabei ist ein Spaziergang durch die berühmte Künstlergasse Ulica Grisla. Eine Vielzahl von Künstlern und Handwerkern haben in dieser Gasse ihre Ateliers und Galerien. Man kann hier nicht nur Kunstgegenstände kaufen, sondern auch bei deren Entstehung zusehen. Oben auf dem Hang lädt dann der Turm der Basilika St. Euphemija zu einem traumhaften Blick über die Stadt und die Adria ein.

Ein weiteres Highlight ist die Uferpromenade, die längste Istriens. Hier ist das italienische Flair dieser italienischsten Stadt Kroatiens besonders präsent. Es wir flaniert und in den zahlreichen Straßencafés mit südländischer Leichtigkeit genossen. Der pittoreske Fischereihafen und die schicke Marina machen die mediterrane Atmosphäre perfekt.

Auch das Baden kommt hier nicht zu kurz. Neben Stränden auf der Halbinsel Istrien laden 22 vorgelagerte Inseln zu ungetrübten Badefreuden ein. Was will man mehr?